Advent und Weihnachten als das Fest der Geburt Jesu Christi sind untrennbar mit der „unausrottbaren Sehnsucht nach Hoffnung und Frieden auf Erden verbunden“. So formulierte es Bischof Georg Moser im Jahr 1978 und führte weiter aus:
„Der Glaube an Gott wird nicht überflüssig; er bleibt notwendig wie das tägliche Brot. Nur, wenn es uns auch heute wieder aufgeht, dass Gott sein Ja zur Erde und zu den Menschen gesprochen hat, dass Gott zu seinem Ja noch steht und es zu erfüllen vermag – sofern wir uns dafür öffnen, werden wir erfahren, was es heißt: Gottes Ja unsere Hoffnung. Wenn dem so ist, wie können wir dann Gott finden, sein Wort verstehen, unser Herz dafür öffnen und voll Hoffnung in die Zukunft hineinschreiten? Einen Weg gibt es und gab es noch immer: den Weg Gottes zum Menschen. Gott kann aus dem Wolkendunkel hervortreten und uns sein Antlitz zukehren. Lassen wir die Hände nicht nur dafür beschäftigt sein, Geschenke einzupacken. Nehmen wir uns Zeit Hände zu falten und die ausgestreckte Hand Gottes wird uns führen auf den Weg des Heiles in ein Land des Friedens, ins Licht der Liebe und der Freude.“
In diesem Sinne blicken wir auch auf das vergangene Jahr voller Dankbarkeit zurück: Wir sind allen Spenderinnen und Spendern dankbar für die großzügigen Spenden, auch bei der Osterkollekte und zu vielen anderen Anlässen sowie die Begleitung mit Gebeten und dem großen Interesse an unserer Arbeit. Dankbar nehmen wir auch die enorme Unterstützung wahr, wenn sich pastorale Ideen unter dem Motto „damit sie das Leben haben“ entwickeln, damit Hoffnung schenken und für Menschen Gutes bewirken „damit der Glaube neu zündet“.