Kirche engagiert sich

In der Diözese Rottenburg-Stuttgart finden Sie einen bunten Strauß an Stiftungen mit unterschiedlichstem Engagement. Lernen Sie die Arbeit unserer Stiftungen besser kennen.www.kirche-engagiert-sich.de
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Neues Selbstbewusstsein für katholische Frauen auf dem Land

Termine 2019

  • Freitag, 5. April 2019, 19.00 Uhr
    Friedrichshafen, Don Bosco Haus: „Unterwegs im Labyrinth des Lebens“

  • Donnerstag, 11. April 2019, 19.00 Uhr
    Biberach, Dreifaltigkeitskirche: „I?-Noi!!“ (Ich? Auf keinen Fall)

  • Freitag, 17. Mai 2019, 19.00 Uhr
    Bad Mergentheim, Marienkirche: „Leben nach der Auferstehung – wie es mit Maria weiterging“

  • Freitag, 19. Juli 2019, 19.00 Uhr
    Ehingen, St. Michael: „Des war scho immer so“

  • Freitag, 19. Juli 2019, 19.00 Uhr
    Tettnang, St.Gallus: „Dem Leben lauschen“

  • Freitag, 11. Oktober 2019, 19.00 Uhr
    Meckenbeuren, St. Maria: „Das ist doch ungerecht!“

  • Freitag, 11. Oktober 2019, 19.00 Uhr
    Bachenau, SE Krumme Ebene: „Voll-Leer-ERfüllt“ Gottesdienst mit Klangschalen

  • Freitag, 18. Oktober 2019, 19.00 Uhr
    Markelsheim, St.Kilian: „Weiberaufstand mit Theresa“

  • Freitag, 8. November 2019, 19.00 Uhr
    Untermarchtal, Klosterkirche: „D’Kirch bleibt im Dorf“

Es lohnt sich, an ein längeres Zitat von Bischof Moser zu erinnern. Er fragte: „Jammern wir über die Zeitläufe oder sind wir offen für neue geschichtliche Entwicklungen, weil wir uns als erlöste Partnerinnen und Partner Gottes in der Schöpfung erkennen? Leben wir rückwärts gewendet, gehören wir zu den Verweigerern oder Aussteigerinnen – oder ergreifen wir, auch wenn es etwas kostet, aus Einsicht und starkem Willen Zukunftsträchtiges, nämlich die Chancen von morgen?“ Offen für Neues sein, Zukunft gestalten, Chancen ergreifen: Genau das sind die Ziele des Projektes „Kirche anders. Frauenkirche im ländlichen Raum“, das von der Landfrauenvereinigung des KDFB e.V. initiiert wurde.

Es geht um neue Formen, den eigenen Glauben zu feiern, und zwar speziell für Frauen, die auf dem Land leben. Deshalb hat die Landfrauenvereinigung eine eigene Pastoralreferentin eingestellt. Seit dem 1.4.2016 entwickelt und fördert Birgit Bronner eine neue Liturgie, die sich speziell an Frauen richtet. Ihre Angebote sollen eine Ergänzung zu den Gottesdiensten der Ortsgemeinden sein. Das Konzept einer eigenen Frauenkirche hat sich bewährt. In Stuttgart gibt es bereits seit einigen Jahren eine solche Frauenkirche, die sehr positiv aufgenommen wurde. Jetzt will die Landfrauenvereinigung des KDFB e.V. ähnliche Initiativen auch an anderen Orten etablieren.

Das Projekt „Kirche anders. Frauenkirche im ländlichen Raum“ wird von der Bischof-Moser-Stiftung unterstützt. Stiftungsvorstand und Projektpate Rolf Seeger erklärte bei der offiziellen Unterzeichnung der Projektvereinbarung, dass die Ziele des Projektes genau dem entsprechen, was die Bischof-Moser-Stiftung fördern will. Und er bekräftigte, dass mit dem Projekt eine für die Erneuerung der Kirche zukunftsweisende Initiative für die ländlichen Gebiete entsteht: von Frauen, für Frauen. Wir von der Bischof-Moser-Stiftung wünschen Birgit Bronner und der engagierten Landfrauenvereinigung viel Erfolg und Gottes Segen für ihr gutes Werk!

Fakten zum Projekt

  • Das Projekt „Frauenkirche im ländlichen Raum“ fördert die Entwicklung eines eigenen liturgischen Angebotes: von Frauen, für Frauen
  • Das liturgische Angebot ergänzt die Gottesdienste in den Gemeinden und bietet Frauen die Möglichkeit, ihren Glauben auf ihre eigene Weise gemeinsam zu feiern
  • Frauen können sich gegenseitig unterstützen und werden ermutigt, ihre Erfahrungen in die jeweilige Kirchengemeinde einzubringen
  • Teilnehmerinnen werden darin bestärkt und angeleitet, die Frauenkirche selbstständig weiterzuführen und so zur Erneuerung der Kirche vor Ort beizutragen

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