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Glaubenskommunikation neu verstehen

Es führt kein Weg daran vorbei, Glaubens­kommuni­kation im religions­pädago­gischen Kontext neu zu denken.

Jakob Zimmer

Glaubenskommunikation –
Die Beziehung zu Gott als „Welt- und Lebensbewältigung“

Ein Artikel von Jakob Zimmer. Erschienen in der Ausgabe 4/2021 in der Zeitschrift rabs (Religionsunterricht an berufsbildenden Schulen).

Artikel (PDF 126 KB)

Jakob Zimmer ist Pastoralreferent und arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für berufsorientierte Religionspädagogik der Universität Tübingen. Im Herbst 2020 startete er das Projekt "Glaubenskommunikation mit jungen Erwachsenen an berufsbildenden Schulen". Sein Ziel: Die Lebenssituation und den Glauben von Auszubildenden kennenlernen und die Bedeutung des Glaubens für Sinn und Orientierung im Leben junger Menschen entdecken, um so zu erfahren, wie mit Auszubildenden im und über den Glauben kommuniziert werden kann.

"Glaubenskommunikation" in Theorie und Praxis

Das Projekt hat zwei Hauptaspekte. Jakob Zimmer möchte herausfinden, wie "Glaubenskommunikation" in der Postmoderne als religionspädagogischer Begriff theologisch gefasst werden kann. Außerdem erarbeitet er konkrete Empfehlungen, wie Glaubenskommunikation den Religionsunterricht an beruflichen Schulen bereichern kann. Letztlich geht es um die Frage, wie Glaube für junge Erwachsene einen Beitrag zu Sinn, Orientierung und gelingendem Leben leisten kann. Deshalb werden auch Chancen und Herausforderungen neuer Formen der Glaubenskommunikation erforscht.

Interviews mit Auszubildenden

Um besser zu verstehen, welche Bedürfnisse junge Menschen heutzutage haben, wird Jakob Zimmer im Rahmen einer Studie umfassende Interviews mit Auszubildenden an den Berufsschulen führen. Dabei geht es um Erfahrungen, Herausforderungen, Bedürfnisse und Empfindungen der jungen Erwachsenen. Thematisiert wird nicht nur die Ausbildung, sondern auch der Alltag, soziale Beziehungen, das Erwachsenwerden und die Bedeutung, die der persönliche Glauben dabei spielt.

Erkenntnisse für pastorale Arbeit vor Ort

Ein entscheidender Punkt ist für Jakob Zimmer die Kooperation mit den Mitarbeiter:innen, die vor Ort in Pastoral und Schule tätig sind. So werden Theorie und Praxis miteinander verbunden. Schließlich hat das Projekt auch das Ziel, Empfehlungen für religiöse Bildung zu geben: für berufliche Schulen und für die Kirche als Ganzes. Seine Erkenntnisse gibt Jakob Zimmer als Referent auf theologischen Seminaren und Konferenzen verschiedener Einrichtungen in der Diözese Rottenburg-Stuttgart weiter.

Nur durch Förderung möglich

Das Projekt wird über einen Zeitraum von drei Jahren gefördert. Zeitgemäße Glaubenskommunikation stellt die Kirche vor große Herausforderungen. Das gilt insbesondere, wenn es um junge Menschen geht.

Die Bischof-Moser-Stiftung fördert das Projekt "Glaubenskommunikation mit jungen Erwachsenen an berufsbildenden Schulen" durch eine Beteiligung an den Personalkosten. Es passt gut zu dem, was Bischof Moser bewegte: Glauben soll neu zünden. Deshalb unsere Bitte: Unterstützen Sie die Bischof-Moser-Stiftung, damit wir dieses und weitere Projekte auch in Zukunft ermöglichen können!

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